Was ist Serverless Printing?
Das Entfernen des Druckservers ist der einfache Teil. Was ihn ersetzt – zentrale Verwaltung, Benutzeridentität und standortübergreifendes Drucken – unterscheidet die verschiedenen serverlosen Ansätze. So funktioniert es für die IT.
Definition von Serverless Printing
Serverless Printing ist jedes Modell, bei dem Druckaufträge den Drucker erreichen, ohne dass ein lokaler Druckserver Warteschlangen, Treiber oder das Job‑Spooling verwaltet. Diese Definition reicht von AirPrint und direktem IP‑Drucken in einem lokalen Netzwerk bis hin zu Cloud‑Plattformen, die das Drucken für ein ganzes Unternehmen steuern. Gemeinsam ist diesen Ansätzen das Fehlen eines dedizierten Druckservers. Unterscheiden tun sie sich danach, wie viele der Aufgaben dieses Servers tatsächlich ersetzt werden.
Für Unternehmen ist die Variante relevant, die als Cloud‑verwaltetes Serverless Printing bezeichnet wird. Hier übernimmt eine Cloud‑Plattform die Aufgaben, die früher ein dedizierter Windows‑Druckserver erledigte: Authentifizierung, Durchsetzung von Richtlinien, Job‑Routing und Reporting. Die Drucker verbinden sich über einen schlanken Hub oder Connector mit dieser Plattform. Vor Ort läuft sonst nichts.
Der Begriff führt in zwei Richtungen zu Verwirrung. Manche hören „serverless“ und denken, Drucken finde komplett ohne Infrastruktur statt. Andere gehen davon aus, jede serverlose Methode reiche aus, um ein Unternehmen zu betreiben. Beides trifft nicht zu. Bei einer Cloud‑verwalteten Plattform findet die Arbeit des Servers weiter statt; sie läuft nur in der Cloud des Anbieters statt auf Hardware, die dein IT‑Team betreut. Bei lokalen Methoden wie AirPrint oder direktem IP‑Druck gibt es tatsächlich keinen Server, aber auch keine zentrale Verwaltung, keine Benutzeridentität und kein Reporting. Die entscheidende Frage ist nicht, ob ein Server existiert, sondern ob die Aufgaben eines Druckservers auch nach dessen Wegfall noch erfüllt werden.
Das ist praktisch relevant, weil Druckserver zu den letzten Komponenten der vor Ort betriebenen Infrastruktur gehören, die in den meisten Unternehmen noch nicht in die Cloud verlagert wurden. Sie erfordern Patching, Failover‑Planung, Betriebssystemlizenzen und laufende Treiberverwaltung. Sie verursachen einen stetigen Strom an Support‑Tickets. Und sie bringen eine Klasse von Sicherheitslücken mit sich, die mit dem Windows Print Spooler zusammenhängen. Cloud‑verwaltetes Serverless Printing nimmt all das aus der Gleichung, ohne die zentrale Kontrolle aufzugeben, die der Server bot.
Welche Arten von Serverless Printing gibt es?
Lokales Serverless Printing
AirPrint, Mopria und direktes IP‑Drucken: Das Gerät sendet den Auftrag direkt an den Drucker, ohne Server oder Cloud. Das funktioniert, aber nur im selben lokalen Netzwerk und nur für diese einzelne Gerät‑zu‑Drucker‑Verbindung. Es gibt keine zentrale Verwaltung, keine Benutzeridentität, keine Richtlinien oder Quoten, kein Reporting und keine Möglichkeit, einen Drucker an einem anderen Standort zu erreichen.
Cloud‑verwaltetes Serverless Printing
Wie funktioniert serverloses Drucken?
Bei einer serverlosen Einrichtung verbinden sich Drucker über einen kleinen Hardware‑Hub mit einer Cloud‑Plattform oder über einen leichten Software‑Connector, der auf einem einzelnen Rechner installiert ist. Sobald die Verbindung steht, ist der Drucker in der Cloud‑Management‑Konsole sichtbar und kann sofort Nutzern und Gruppen zugewiesen werden.
Wenn du druckst, authentifiziert sich dein Gerät bei der Cloud‑Plattform. Diese prüft deinen Zugriff, wendet geltende Druckrichtlinien an und leitet den Druckauftrag an den passenden Drucker weiter. Bei Setups mit Cloud rendering wird das Dokument vor der Übermittlung in der Cloud verarbeitet, sodass auf den Endgeräten keine lokalen Treiber mehr nötig sind. Der Druckauftrag erreicht den Drucker so, als hätte ein Server ihn verarbeitet — es war jedoch kein Server vor Ort beteiligt.
Richtlinienänderungen, Nutzerzuweisungen, Kontingentregeln und Reporting erfolgen zentral über die Cloud‑Management‑Konsole. Einen neuen Drucker an einem neuen Standort hinzuzufügen heißt: Hub einstecken und im Dashboard zuweisen. Es muss kein neuer Server bereitgestellt, kein VPN konfiguriert und kein IT‑Personal vor Ort sein.
Da die Cloud‑Plattform vom Anbieter gewartet wird, erfolgen Betriebssystem‑Updates, Sicherheitspatches und Ergänzungen der Treiberbibliothek automatisch. Die IT testet Patches nicht mehr vor dem Rollout; das übernimmt der Anbieter. Die IT plant kein Failover für den Druckserver — die Cloud‑Plattform sorgt für Redundanz in großem Maßstab.
Warum verursachen Druckserver Probleme?
Sie erfordern ständige Wartung
Druckserver benötigen Betriebssystem‑Patches, Treiber‑Updates und Failover‑Konfigurationen. Jeder Windows Patch Tuesday birgt das Potenzial für Druckausfälle. IT‑Teams verbringen jeden Monat Stunden mit Wartungsaufwand, der keine neuen Funktionen liefert, sondern lediglich den Status quo aufrechterhält.
Sie sind ein Sicherheitsrisiko
Der Windows Print Spooler ist einer der am häufigsten ausgenutzten Dienste in Unternehmensumgebungen. Laut dem Microsoft Security Response Center lassen sich 9 % der Windows‑Sicherheitslücken auf den Print‑Stack zurückführen. Jeder lokale Druckserver ist ein Endpunkt, der Härtung, Überwachung und eine Strategie zur Vorfallreaktion benötigt.
Sie lassen sich nicht reibungslos skalieren
Einen neuen Bürostandort hinzuzufügen bedeutet, einen neuen Druckserver zu installieren oder eine VPN‑Verbindung zu einem zentralen Server zu erweitern. Keiner der Ansätze ist sauber. Fällt ein Server aus, können alle mit ihm verbundenen Nutzer nicht mehr drucken. Je mehr Standorte du hast, desto mehr potenzielle Fehlerquellen entstehen.
Sie verursachen ein unverhältnismäßig hohes Support‑Aufkommen
Spooler‑Abstürze, Treiberkonflikte, Fehler bei der GPO‑Bereitstellung und Tickets wie „Ich kann meinen Drucker nicht finden“ bilden einen beträchtlichen Anteil des IT‑Helpdesk‑Volumens. Druckserver sind eine konstante Quelle wiederkehrender Support‑Arbeit mit geringem Mehrwert, die IT‑Mitarbeiter von wichtigeren Aufgaben abhält.
Wie setzt ezeep serverloses Drucken um?
ezeep ersetzt Druckserver durch eine Cloud‑Printing‑Plattform und den ezeep Hub – ein kompaktes Gerät, das jeden Netzwerk‑ oder USB‑Drucker mit der Cloud verbindet, ohne dass ein PC, Druckserver oder VPN vor Ort nötig ist. Druckaufträge werden mittels Cloud rendering verarbeitet, über den Hub geleitet und an den Drucker übermittelt. Das IT‑Team verwaltet Drucker, Nutzer, Richtlinien und Reporting über eine einzige Webkonsole. Neue Standorte sind in Minuten statt in Tagen einsatzbereit.
Wo macht serverloses Drucken den größten Unterschied?
Unternehmen mit mehreren Standorten
Jede Niederlassung, jeder Einzelhandelsstandort, jede Lagerhalle, oder jedes Zweigbüro, das bisher einen eigenen Druckserver (oder einen VPN-Tunnel zu einem zentralen) benötigte, kann mit einem ezeep Hub und einer Cloud-Verbindung in wenigen Minuten online gehen. Die zentrale Verwaltung steuert alle Standorte von einer Konsole aus.
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Was ist treiberloses Drucken?
Wie Cloud rendering Druckertreiber auf Endgeräten überflüssig macht und wie das in eine serverlose Umgebung passt.
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Häufig gestellte Fragen
Neugierig, wie das alles funktioniert? Hier erfährst du alles, was du über die Cloud-Printing-Lösung von ezeep wissen wolltest.
Was ist serverloses Drucken?
Serverloses Drucken ist jede Drucklösung, die ohne einen vor Ort betriebenen Druckserver auskommt, der Druckwarteschlangen, Treiber und Spooling verwaltet. Lokale Methoden wie AirPrint und direkter IP-Druck sind im einfachsten Sinne serverlos. Für Unternehmen bedeutet „serverlos“ jedoch meist eine cloudverwaltete Plattform: Druckaufträge werden von den Geräten der Nutzer über eine Cloud-Plattform zu den Druckern geleitet; die Plattform übernimmt Authentifizierung, Richtliniendurchsetzung, Auftragsrouting und Reporting. Die IT verwaltet die gesamte Druckumgebung über eine Webkonsole, und die Drucker verbinden sich über einen kompakten Hub oder Connector mit der Cloud.
Ist serverloses Drucken wirklich serverlos, oder gibt es doch irgendwo einen Server?
Das kommt auf die Methode an. Beim lokalen serverlosen Drucken (AirPrint, Mopria, direkter IP-Druck) gibt es tatsächlich keinen Server – das Gerät kommuniziert direkt mit dem Drucker. Beim cloudverwalteten serverlosen Drucken gibt es zwar einen Server, aber es ist die Cloud-Plattform des Anbieters und nicht Hardware, die du selbst besitzt oder wartest. In beiden Fällen bedeutet „serverlos“, dass du keine Druckserver-Infrastruktur bereitstellst, besitzt oder wartest. Die cloudverwaltete Variante behält die Verwaltungs-, Identitäts- und Reporting-Funktionen, lokale Methoden verzichten komplett darauf.
Worin unterscheidet sich serverloses Drucken vom direkten IP-Druck?
Direkter IP-Druck ist die grundlegendste Form serverlosen Druckens: Der Computer sendet den Druckauftrag über das lokale Netzwerk direkt an die IP-Adresse des Druckers, ganz ohne dazwischengeschalteten Server. Das ist tatsächlich serverlos, aber mit spürbaren Einschränkungen: Der Drucker muss im selben Netzwerk wie der Nutzer sein, auf jedem Gerät muss der passende Treiber installiert und gepflegt werden, und es gibt keine zentrale Verwaltung, keine Nutzerauthentifizierung, keine Richtliniensteuerung und kein Reporting. Ohne VPN funktioniert es außerhalb des Netzwerks nicht. Cloudverwaltetes serverloses Drucken behält den Vorteil, keinen eigenen Druckserver zu benötigen, behebt aber diese Grenzen: Aufträge laufen über eine Cloud-Plattform, Nutzer können von jedem Ort drucken, das Rendering erfolgt in der Cloud, sodass Endgeräte keine Treiber brauchen, und die IT erhält identitätsbasierten Zugriff, zentrale Richtlinien und Reporting für alle Standorte.
Müssen wir für serverloses Drucken unsere vorhandenen Drucker ersetzen?
Nein. Die meisten serverlosen Cloud-Printing-Plattformen binden vorhandene Drucker über einen Hub oder Connector an, unabhängig von Hersteller oder Modell. Neue Hardware ist in der Regel nicht erforderlich. Deine vorhandenen Drucker bleiben am Platz; geändert wird nur die Infrastruktur, die sie verwaltet.
Wie geht serverloses Drucken mit Nutzern an verschiedenen Standorten um?
Nutzer authentifizieren sich an der Cloud-Plattform über ihren bestehenden Identitätsanbieter (Microsoft Entra ID, Google Workspace, Okta). Die Plattform prüft Gruppenzugehörigkeit und zugewiesene Drucker und leitet den Auftrag an das richtige Gerät. Der Standort beeinflusst den Authentifizierungsablauf nicht. Nutzer sehen die richtigen Drucker, ob im Büro, in einer Niederlassung oder im Homeoffice.
Funktioniert serverloses Drucken mit älteren Druckern, die keine Cloud-Konnektivität unterstützen?
Ja. Plattformen mit einem Hardware-Hub binden jeden Drucker (einschließlich älterer Modelle und reiner USB-Geräte) an die Cloud, auch wenn der Drucker selbst keine Cloud-Funktionen hat. Der Hub übernimmt die Cloud-Verbindung für den Drucker.
Eignet sich serverloses Drucken für Hochsicherheitsumgebungen?
Ja — und oft ist es sicherer als traditionelle Setups. Das Entfernen des Windows Print Spooler von lokalen Endgeräten eliminiert eine ganze Klasse von Schwachstellen. Cloud-Plattformen erzwingen verschlüsselte Übertragung von Druckaufträgen, identitätsbasierten Zugriff und authentifizierte Druckfreigabe. Diese Kontrollen entsprechen einer Zero Trust-Architektur und reduzieren die Angriffsfläche im Vergleich zu einem Druckserver, der dauerhaft gepatcht und gehärtet werden muss.
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