So füllst du deinen Coworking Space in der Ferienzeit
By Ines Reinhardt on Juli 1, 2026

Die Sommerferien stehen vor der Tür – und damit deine größte Chance, eine völlig neue Art von Mitglied zu gewinnen.
Der Workation-Trend ist real – und er kommt zu dir
Immer mehr Berufstätige lehnen die Idee ab, dass Arbeit und Urlaub sich gegenseitig ausschließen. Stattdessen packen sie Laptop und Sonnencreme in denselben Koffer und reisen an Orte, wo beides möglich ist: ein produktiver Arbeitstag – gefolgt von einem Sprung ins Meer, einer Wanderung durch die Berge oder einem kühlen Drink bei Sonnenuntergang.
Für Betreiber von Coworking Spaces ist das eine enorme Chance. Aber sie kommt nicht von allein. Workationer sind anspruchsvoll – sie wissen genau, was sie brauchen, und buchen den Space, der es ihnen am leichtesten macht, Ja zu sagen.
Hier erfährst du, wie du sicherstellst, dass dieser Space deiner ist.
1. Mach Buchen einfach – und Flexibilität zur Selbstverständlichkeit
Monatliche Mitgliedschaften sind ideal für Stammkunden vor Ort. Aber Workationer denken in Tagen und Wochen, nicht in Monaten. Wenn deine Preisseite nur Monatspakete zeigt, verlierst du Buchungen, bevor sie überhaupt entstehen.
Was du tun kannst:
- Tages-, 3-Tages- und Wochenpässe prominent auf deiner Website anbieten
- Online-Buchung ohne Telefonanruf oder E-Mail-Austausch ermöglichen
- Ein „Workation-Wochen-Paket" schnüren, das Schreibtisch, schnelles WLAN, Drucken und vielleicht einen Willkommensdrink in einem lokalen Café kombiniert
Je einfacher du es machst, eine Entscheidung zu treffen, desto mehr Menschen werden sie treffen.
2. Werde gefunden – noch bevor sie abreisen
Die meisten Workationer recherchieren ihre Destination Wochen im Voraus. Wenn du dort nicht auftauchst, wo sie suchen, existierst du für sie nicht.
Was du tun kannst:
- Dein Google Business-Profil vollständig pflegen, aktuell halten und mit aktuellen Fotos versehen
- Deinen Space auf Plattformen wie Coworker.com listen
- Standortspezifische SEO auf deiner Website nutzen: „Coworking Space Mallorca" oder „Remote Work Lissabon" statt nur „Coworking"
- Regelmäßig auf Instagram und TikTok posten – zeig den Space, aber zeig auch den Lifestyle drumherum: den Blick von der Dachterrasse, das Café um die Ecke, den Sonnenuntergang nach der Arbeit
Menschen wählen nicht einfach einen Schreibtisch. Sie wählen einen Ort, an dem sie eine Woche lang leben möchten.
3. Kooperiere mit denen, die schon ihre Aufmerksamkeit haben
Du musst Workationer nicht alleine erreichen. Es gibt viele lokale Unternehmen, die bereits mit deinen Wunschgästen in Kontakt sind – und die sich über einen verlässlichen Partner freuen würden.
Was du tun kannst:
- Lokale Hotels, Pensionen und Airbnb-Superhosts ansprechen und eine gegenseitige Empfehlungsvereinbarung treffen
- Das lokale Tourismusbüro kontaktieren – viele fördern aktiv „workation-freundliche" Destinationen
- Mit nahegelegenen Restaurants ein Mittagsangebot exklusiv für deine Mitglieder vereinbaren
- Mit lokalen Aktivitätsanbietern (Surfschulen, Yogastudios, geführte Wanderungen) kombinierte Pakete entwickeln
Ein einfacher Flyer in einer Hotellobby oder eine Erwähnung im Willkommensheft eines Gastgebers kann mehr Buchungen bringen als eine bezahlte Werbekampagne.
4. Liefere bei den Basics – vor allem bei WLAN und Drucken
Workationer sind Profis. Sie haben Kundencalls, Deadlines und Abgaben. Wenn das Internet während einer Videokonferenz abbricht oder sie einen Vertrag nicht ausdrucken können, kommen sie nicht wieder – und erzählen es weiter.
Was du tun kannst:
- Einen Speedtest durchführen und das Ergebnis offen auf deiner Website und am Eingang zeigen – Transparenz schafft Vertrauen
- Eine Backup-Verbindung einrichten, falls deine Hauptleitung unzuverlässig ist
- Drucken einfach und gastfreundlich gestalten – Lösungen wie ezeep ermöglichen es Besuchern, von jedem Gerät aus zu drucken, ohne IT-Einrichtung oder Passwörter. Kein Aufwand, keine Frustration.
- Mindestens einen buchbaren Raum für private Calls und Videokonferenzen anbieten
Das sind keine Extras. Für arbeitende Profis sind das Grundvoraussetzungen.
5. Schaffe Community – nicht nur Schreibtischplätze
Die besten Coworking Spaces verkaufen keine Quadratmeter – sie verkaufen Zugehörigkeit. Auch Kurzzeit-Besucher möchten das Gefühl haben, Teil von etwas zu sein, selbst wenn es nur für eine Woche ist.
Was du tun kannst:
- Ein einfaches Willkommensritual einführen: eine kurze Vorstellung, ein lokaler Tipp-Zettel, vielleicht ein Kaffee zur Begrüßung
- Eine WhatsApp- oder Slack-Gruppe für aktuelle Mitglieder einrichten – Workationer lieben es, sich mit anderen Remote-Workern zu vernetzen
- Einmal pro Woche ein lockeres After-Work-Event veranstalten: ein Drink auf der Dachterrasse, ein Strandspaziergang, eine lokale Food-Tour
- Die Vielfalt der Menschen in deinem Space feiern – ein kurzer „Wer arbeitet diese Woche bei uns?"-Post auf Instagram schafft gleichzeitig Social Proof und Community
Menschen erinnern sich daran, wie ein Ort sie hat fühlen lassen. Lass sie sich willkommen fühlen – und sie kommen nächsten Sommer wieder. Und bringen Freunde mit.
6. Denk über die Saison hinaus
Die Hochsaison ist dein Schaufenster. Nutze sie klug.
Was du tun kannst:
- E-Mail-Adressen sammeln und um Bewertungen bitten, solange die Gäste noch begeistert sind
- Ein paar Wochen nach dem Aufenthalt eine Follow-up-E-Mail mit einem Early-Bird-Angebot für das nächste Jahr versenden
- Um ein kurzes Testimonial oder einen Social-Media-Tag bitten – nutzergenerierte Inhalte sind dein bestes Marketinginstrument
- Analysieren, was funktioniert hat: Welche Pakete haben sich am besten verkauft? Welche Kooperationen haben die meisten Buchungen gebracht?
Die Beziehungen, die du im Juli und August aufbaust, können deinen Kalender im Oktober und März füllen.
Fazit
Die Workationer kommen. Die Frage ist: Finden sie dich?
Sei sichtbar, flexibel und aufrichtig gastfreundlich gegenüber einer neuen Art von Mitglied. Workationer sind eine wachsende, treue und kommunikative Zielgruppe. Überzeuge sie einmal, und sie werden zu deinen besten Botschaftern.
Also: Willkommensschild auffrischen, Buchungsseite aktualisieren – und dem besten Sommer ever entgegensehen.
Frequently Asked Questions
Was ist Workation und warum ist sie für Coworking Spaces relevant?
Workation kombiniert Arbeiten und Reisen – Berufstätige arbeiten dabei von einem Urlaubsort aus. Für Coworking Spaces in Urlaubsregionen bedeutet das eine wachsende Zielgruppe, die kurzfristig flexible Schreibtischplätze mit stabiler Internetverbindung und professioneller Infrastruktur sucht.
Wie kann ich meinen Coworking Space für Workationer attraktiver machen?
Biete flexible Tages- und Wochenpässe an, sorge für schnelles und zuverlässiges WLAN, ermögliche unkompliziertes Drucken – etwa über ezeep – und schaffe eine einladende Community-Atmosphäre. Kleine Details wie ein Willkommenskaffee oder lokale Tipps machen oft den entscheidenden Unterschied.
Wie wichtig ist Drucken für Workationer in einem Coworking Space?
Wichtiger als viele denken. Workationer sind Profis mit echten Arbeitsanforderungen – Verträge, Präsentationen, Boarding Passes. Lösungen wie ezeep ermöglichen es Gästen, von jedem Gerät aus ohne IT-Einrichtung zu drucken. Das reduziert Frustration und hinterlässt einen professionellen Eindruck.
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