Alte Drucker Cloud-fähig machen, statt sie zu ersetzen
By Maximilian Bauer on Januar 28, 2025 Last updated on September 29, 2026
Kurzantwort: Du musst einen älteren Drucker nicht zwangsläufig ersetzen, nur weil sich deine IT‑Umgebung geändert hat. Wenn der Drucker noch zuverlässig funktioniert, deine Sicherheitsanforderungen erfüllt und kompatible Treiber unterstützt, kann Cloud-Printing ihn oft mit modernen Geräten und Umgebungen verbinden. Die eigentliche Frage ist, ob der Drucker selbst veraltet ist – oder nur die Art und Weise, wie du ihn anbindest.
Alten Drucker behalten, per Cloud anbinden oder ersetzen?
Ein Drucker kann noch lange zuverlässig arbeiten, auch wenn die Wartung seiner ursprünglichen Software, Treiber oder des Druckservers umständlich geworden ist. Entscheidend ist der Unterschied zwischen einem Drucker, der tatsächlich das Ende seiner Nutzungsdauer erreicht hat, und einem, der einfach nicht mehr zur aktuellen IT‑Architektur passt.
Nutze die folgende Tabelle, um zu entscheiden, welcher Ansatz für verschiedene Arten vorhandener Drucker sinnvoll ist.
Was zu beachten ist
Cloud-Option
Nächster Schritt
Zuverlässiger Netzwerkdrucker
Firmware, Sicherheit und Treiberkompatibilität
Als Netzwerkdrucker anschließen
Behalten und in die Cloud einbinden
Zuverlässiger USB-Drucker
Treiberkompatibilität und verfügbare Verbrauchsmaterialien
Per ezeep Hub anschließen
Behalten und in die Cloud einbinden
Spezial- oder Etikettendrucker
Erforderliche Features und Treiberunterstützung
Hängt vom Drucker und Workflow ab
Vor der Entscheidung testen
Nicht unterstützter oder unsicherer Drucker
Firmware-Support und Netzwerksicherheit
USB-Verbindung oder Netzwerkisolierung kann das Risiko reduzieren
Risiko bewerten oder ersetzen
Unzuverlässiger oder im Betrieb teurer Drucker
Reparaturen, Verbrauchsmaterialien, Energieverbrauch und Ausfallzeiten
Die Cloud-Anbindung löst keine Hardwareprobleme
Ersetzen
Das Wichtigste: Ein Drucker muss nicht automatisch ersetzt werden, nur weil sich deine IT-Umgebung geändert hat. Ist die Hardware zuverlässig, sicher und kompatibel, reicht häufig eine Anpassung der Druckinfrastruktur.
Was die Nutzung alter Drucker erschwert
Ältere Drucker funktionieren oft noch einwandfrei, auch wenn sich die IT‑Umgebung um sie herum weiterentwickelt hat. Nutzer:innen arbeiten heute vielleicht mit Windows 11, macOS, Chromebooks, Smartphones, virtuellen Desktops oder Cloud‑basierten Anwendungen. Gleichzeitig ist der Drucker möglicherweise immer noch auf lokal installierte Treiber, einen Windows‑Druckserver oder sogar auf einen dedizierten PC angewiesen. In solchen Fällen liegt das Problem nicht beim Drucker selbst, sondern in der Verbindung zwischen den Nutzer:innen und dem Drucker.
Lassen sich sowohl USB‑ als auch Netzwerkdrucker Cloud‑fähig machen?
In vielen Fällen ja. Sie sind nur anders angebunden.
Netzwerkdrucker lassen sich in eine zentral verwaltete Cloud-Printing-Umgebung integrieren, sodass sich Nutzer:innen nicht mehr über einen herkömmlichen lokalen Druckserver verbinden müssen.
USB-Drucker benötigen eine zusätzliche Brücke, da sie sich nicht direkt mit einem Cloud-Dienst verbinden können. Der ezeep Hub kann diese Verbindung herstellen, indem er USB-Drucker mit der ezeep Cloud verbindet, ohne dass dafür ein dedizierter PC erforderlich ist.
Der Hub kann auch Netzwerkdrucker anbinden, was ihn in Zweigstellen oder an anderen Standorten nützlich macht, an denen gedruckt werden soll, ohne dass eine lokale Serverinfrastruktur betrieben werden muss.
So haucht der ezeep Hub vorhandenen Druckern neues Leben ein
USB-Drucker werden direkt an den Hub angeschlossen, während kompatible Netzwerkdrucker über das lokale Netzwerk erreichbar sind. Administratoren verwalten die Drucker zentral und weisen sie den passenden Nutzer:innen oder Gruppen zu.
So wird vorhandene Hardware Teil einer modernen serverlosen Druckumgebung, ohne dass Drucker allein deshalb ausgetauscht werden müssen, weil sich die IT-Architektur geändert hat.
Funktioniert jeder alte Drucker?
Nein — das solltest du prüfen, bevor du ein Gerät behältst. Ein kompatibler Treiber muss weiterhin verfügbar sein, und spezielle Funktionen wie ungewöhnliche Papierformate, Endverarbeitung oder Etikettendruck sollten getestet werden.
Auch die Sicherheit ist wichtig. Wenn ein Drucker keine Firmware‑Updates mehr erhält, solltest du überlegen, ob er noch sicher betrieben werden kann. Die Anbindung eines älteren Druckers per USB über ein Druck‑Gateway oder die Isolierung eines Netzwerkdruckers kann seine Angriffsfläche reduzieren, aber nicht unterstützte Hardware sollte dennoch anhand der Sicherheitsanforderungen deines Unternehmens bewertet werden.
Die Weiternutzung alter Drucker kann unnötigen Elektroschrott reduzieren
Es kann auch aus Nachhaltigkeitsgründen sinnvoll sein, die Lebensdauer funktionierender Hardware zu verlängern. Der Global E-waste Monitor 2024 berichtet, dass 2022 weltweit 62 Millionen Tonnen Elektroschrott anfielen, von denen nur 22,3 % ordnungsgemäß gesammelt und recycelt wurden. Das heißt nicht, dass jeder alte Drucker in Betrieb bleiben sollte. Neuere Geräte sind möglicherweise energieeffizienter oder besser auf aktuelle Arbeitsabläufe abgestimmt.
Die bessere Frage ist ganz einfach: Muss dieser Drucker wirklich schon ersetzt werden?
Wann ist ein Austausch die bessere Wahl?
Der Austausch eines alten Druckers ist in der Regel sinnvoller, wenn:
Sicherheitsrisiken nicht mehr angemessen gehandhabt werden können
kompatible Treiber nicht verfügbar sind
benötigte Druckerfunktionen nicht mehr funktionieren
Reparaturen oder Verbrauchsmaterialien teuer geworden sind
die Zuverlässigkeit oder Druckqualität nachgelassen hat
ein neueres Gerät einen nennenswerten betrieblichen Vorteil bieten würde
Cloud-Printing kann Konnektivitäts- und Infrastrukturprobleme lösen. Es kann jedoch keine Hardware reparieren, die wirklich das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht hat.
Modernisiere die Verbindung, nicht unbedingt den Drucker
Der Umstieg auf Cloud-Printing muss nicht bedeuten, dass du deine gesamte Druckerflotte ersetzen musst. Mit ezeep und dem ezeep Hub können viele vorhandene USB- und Netzwerkdrucker in einer zentral verwalteten Umgebung für serverloses Drucken weiter genutzt werden.
Bevor du einen funktionierenden Drucker ersetzt, frage dich: Ist der Drucker veraltet – oder nur die Art, wie wir ihn anbinden?
Ja. Ein USB-Drucker kann in der Regel nicht direkt mit einem Cloud-Printing-Dienst verbunden werden, aber ein Print-Gateway kann diese Verbindung herstellen. Mit dem ezeep Hub kann zum Beispiel ein USB-Drucker direkt an den Hub angeschlossen und anschließend über die ezeep Cloud verfügbar gemacht werden. Das bedeutet, der Drucker kann weiterhin genutzt werden, ohne dauerhaft an einen PC angeschlossen zu sein oder auf einen herkömmlichen Druckserver angewiesen zu sein.
Muss ich meine Drucker ersetzen, wenn ich einen Druckserver abschaffe?
Nicht unbedingt. Den Windows-Druckserver abzuschaffen und die Druckerflotte zu ersetzen, sind zwei getrennte Entscheidungen. Solange deine vorhandenen Drucker noch zuverlässig sind, deine Sicherheitsanforderungen erfüllen und es kompatiblen Treibersupport gibt, können sie oft in einer serverlosen oder cloudverwalteten Druckumgebung weiterverwendet werden. So kannst du zuerst die Druckinfrastruktur modernisieren und einzelne Drucker erst dann ersetzen, wenn die Hardware tatsächlich ausgetauscht werden muss.
Funktioniert Cloud-Printing mit jedem alten Drucker?
Nein. Das Alter des Druckers allein entscheidet nicht über die Kompatibilität. Wichtig ist, ob ein passender Druckertreiber oder eine geeignete Druckmethode verfügbar ist und ob die Funktionen, die du benötigst, unterstützt werden. Standard-Bürodruck lässt sich oft leichter unterstützen als spezielle Anforderungen wie Etikettendruck, Finishing-Optionen, ungewöhnliche Papierformate oder herstellerspezifische Funktionen. Ältere oder ausgefallene Druckermodelle solltest du daher testen, bevor du dich entscheidest, sie weiterzuverwenden.
Ist es sicher, einen alten Drucker weiter zu verwenden?
Das hängt vom Drucker ab und davon, wie er verbunden ist. Ein älterer Drucker kann möglicherweise noch einwandfrei funktionieren, erhält aber vom Hersteller keine Firmware- oder Sicherheitsupdates mehr. In diesem Fall solltest du überlegen, ob der Drucker noch die Sicherheitsanforderungen deines Unternehmens erfüllt. Die direkte Erreichbarkeit im Netzwerk zu reduzieren – zum Beispiel durch den Anschluss des Druckers per USB an ein Print-Gateway oder durch die Isolierung eines Netzwerkdruckers – kann helfen, beseitigt jedoch nicht alle Risiken, die mit nicht unterstützter Hardware verbunden sind.